Reinhard Saftig - Portrait

Reinhard Saftig als Assistent von Erich Ribbeck In Jubelpose als Cheftrainer des BVB

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reinhard Saftig

* 23.01.1952 

in Uersfeld
verheiratet 

2 Töchter, 1 Sohn 


Stationen als Trainer
1982/1983 

FC Bayern München
1985-1988 

Bor. Dortmund
1988/1989 

Hannover 96
1989-1991 

VfL Bochum
1991-1993 

Bayer Leverkusen
1997/1998 

Kocaelispor Izmir

1994

Galatassaray Istanbul

1994-1995

FSV Mainz 05

1997 bis 23. August 1997

Größte Erfolge
2x Tabellen-Platz 4 
1983 mit dem FC Bayern

1987 mit Bor. Dortmund

Einzug ins DFB-Pokal-Finale mit Bayer Leverkusen 1993

Sonstiges
2001-2005 Chefscout von Bor. Dortmund

 

Was macht eigentlich?

 

REINHARD SAFTIG

TV Interview vom

August 2011 

"Enner von hej"
Unser prominentestes Vereinsmitglied - 
Reinhard Saftig
Lange ist es her, als im Sommer 1979 am Römerhügel in Uersfeld das Telefon läutete und sich am anderen Ende der Leitung Bayern-Manager Uli Hoeneß meldete, um dem jungen Sporthochschulabsolventen Reinhard Saftig einen Vertrag als Trainer-Assistent beim großen FC Bayern München anzubieten. Bereits am nächsten Tag saß Reinhard Saftig im Flugzeug nach München, um mit einer Anstellung als Co-Trainer beim FC Bayern, und damit der ersten deutschen Trainer-Gilde angehörend, zurückzukommen. 
Vier Jahre unter Pal Csernai und ein Jahr unter Udo Lattek lernte der junge Co-Trainer das harte Bundesliga-Geschäft kennen. Danach der Wechsel zu Borussia Dortmund, zunächst als Assistent von Timo Konietzka, Erich Ribbeck und nochmals Pal Csernai, um dann nach dessen Ausscheiden urplötzlich ins erste Glied beim BVB zu rücken. Es gelang Reinhard Saftig damals nicht nur den Abstieg der Borussia zu verhindern, sondern er führte sie in der darauffolgenden Saison sogar bis hin zum 5. Tabellenplatz und damit auf das internationale Parkett des UEFA-Cups. 1988 verließ Reinhard Saftig dann den BVB, um nach einem kurzen Zwischenspiel bei Hannover 96 den stark abstiegsgefährdeten VfL Bochum zu übernehmen. Reinhard Saftig gelang es auch hier, den VfL auf einen Relegationsplatz zu führen und schließlich in der Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken (Trainer Klaus Schlappner) in der Erstklassigkeit zu halten. Mit Beginn der Bundesliga-Saison 91/92 wurde Reinhard Saftig dann, als Nachfolger von Jürgen Gelsdorf, Cheftrainer bei Bayer 04 Leverkusen. Obwohl er auch bei der "Launischen Diva vom Rhein" erfolgreiche Arbeit leistete und die Mannschaft bis ins DFB-Pokal-Finale 1993 führte, war ihm der Finalsieg nicht mehr zu gönnen, sondern dieser heimste sein Nachfolger Dragoslav Stepanovic ein. 
Weitere Trainer-Stationen waren danach die türkischen Klubs Kocaelispor Izmir und Galatassaray Istanbul sowie Zweitligist Mainz 05. Bis zum Frühjahr 2005  war Reinhard Saftig für Borussia Dortmund als Spieler-Späher ("Scout") in der Welt unterwegs und es kam nicht selten vor, dass er sich innerhalb einer Woche von Dänemark über Südfrankreich bis nach Argentinien oder Brasilien bewegen musste, um für den BVB "Top-Personal", wie z.B.  Tomas Rosicky, auf den Rasen zu bringen. Lohnenswert, wie es sich mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2002 für die Borussia gezeigt hat. 

 

2005 - 2008

Geschäftsführer bei Arminia Bielefeld

(c) Bongarts/Getty Images

Ab dem  22. Juni 2005 war Reinhard Saftig  neuer Geschäftsführer Sport beim Bundesligisten Arminia Bielefeld. Er trat die Nachfolge von Thomas von Heesen an. In der Saison 2007/08 trennte sich der Verein am 26. Februar 2008 wieder von dem Manager.

 


Die Geschäftsführer der DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA lenkten ausschließlich die Geschäfte der Lizenzspielerabteilung. Des weiteren gibt es für die GmbH & Co. KGaA einen Aufsichtsrat mit neun Mitgliedern.

 

Reinhard Saftig ist dennoch der "Alte" geblieben, der das Verhältnis zu seiner Familie, seinen Freunden und Bekannten und zu unserem Verein in seinem Heimatort Uersfeld, in den er, nach eigenen Aussagen, noch oft und gerne zurückkommt, nie verloren hat. Reinhard ist eben "enner von hej".
 
 

 

Reinhard Saftig im Gespräch mit dem seinerzeitigen Vereinsvorsitzenden der SpVgg.  Franz-Josef Jax während eines Klassentreffens im Mai 2001