Seifenkistenfreunde Uersfeld

Winfried Schäfer der
"Bernie Eccelstone" der Miniflitzer
Kontakt:
56767 Uersfeld
Hinter der Kirch 10
Tel.: 02657/1712

Programm
Int. Deutsche
Meisterschaft

Streckenverlauf

Presse

Boxenbesuch
Team G. Bungard
Team M. Lanser
Team H.W Schüller
Team K.H. Lanser
Team L. Schäfer

FOTOALBEN

Techn. Abnahme


Fahrerlager-Fete


Das Rennen


Siegerehrung

Fahrerlager

Weitere Bilder unter:
www.oberes-elztal.de

Int. Deutsche
Meisterschaft
Uersfeld
Ergebnislisten

C.E.C.C.A.S.
Deutschland

Europameisterschaft
2003 in Masburg

Freunde aus:

Belgien
Tschechien

Fotoalbum 2003
















 

Seifenkistenrennen

09. und 10. August 2003

Programm - Fotoalbum 2003

Ergebnislisten

Tollkühne Männer in ihren rollenden Kisten

1999 haben sich die "Freunde der Seifenkisten" gefunden und ihr 1. Rennen ausgetragen. Initiator war Winfried Schäfer, der für seine Idee eine Reihe von Interessenten fand und mit verschiedenen Vereinen das erste "Soapcar-Racing" durchführte. Bis heute ist Winfried Schäfer der "Bernie Eccelstone" der Veranstaltung mit den "Mini-Flitzern" geblieben, der mit einem Stab von kompetenten Leuten die Veranstaltungen ausrichtet. 

Nur drei Jahre nach dem ersten Rennen ist es den Seifenkistenfreunden aus Uersfeld im Jahr  2002 gelungen, einen "großen Fisch" an Land zu ziehen und von der C.E.C.C.A.S. (Commission Europénne de Courses de Caisses á Savon) den Zuschlag zur Ausrichtung der "Internationalen Deutschen Meisterschaft im Seifenkistenrennnen" zu bekommen. Ein Riesenerfolg für die Seifenkistenfreunde, wenn man sich überlegt, dass man vor drei Jahren teilweise noch mit geliehenen Kisten das damalige Rennen durchgeführt hat. 

Es war Euphorie im Ort und in vielen Garagen wurde vor den Rennen bis spät in den Abend an den eigenen Kisten  noch gebastelt,  geschraubt und nach Veränderungen gesucht, um die "Flitzer" schneller zu machen. Die Vorstellungwelt, dass Seifenkisten Bretter mit Kinderwagenräder sind, die mit den Schuhen gebremst werden, muss man "ad acta" legen.
 Heute ist "High-Tech" mit Überrollbügel und Hydraulikbremsen angesagt. Was dabei herauskommt erinnert in vielen Fällen nicht nur an Miniexemplare großer Vorbilder im Rennzirkus, sondern lässt auch der Fantasie der Erbauer viel Freiraum. 

"Mini-Schumi" in seinem roten Flitzer

Kisten mit viel Fantasie

Mini-Boliden

Obwohl die "Internationale Deutsche Meisterschaft" eine große Herausforderung für Winfried Schäfer und seine Männer und Frauen war, war man gut vorbereitet und gewappnet. Allerdings war viel Arbeit nötig, um diese Großveranstaltung über die Bühne zu bringen. Dazu kamen die Kosten, die jedoch weitestgehend von drei Großsponsoren sowie Geschäftsleuten aus Uersfeld und Umgebung abgedeckt wurden. Pokale, Medaillen, Beschallung, Zeitabnahmegeräte, Werbung und Versicherungen verschlingen einiges an Geld, was jedoch für diesen alters- unabhängigen Sport gut angelegt ist. Die Sicherheit wird bei den Rennen natürlich sehr groß geschrieben. Über 1.600 Reifen wurden zu einzelnen Paketen zusammengebunden und schützten die Fahrer vor besonders gefahrvollen Stellen.

   Nicht nur Männer sondern auch                         Alles muss dem Reglement entsprechen
   "tollkühne " Frauen sind im Pilotenfeld                  Die Fahrzeuge bei der technischen
   mit dabei                                                                                             Abnahme

Viele freiwillige Helfer, angefangen von der Feuerwehr, dem DRK, dem Junggesellenverein, der Narrenzunft und dem Möhnenverein waren im Einsatz, um diese nicht alltägliche Veranstaltung über die Bühne zu bringen. Am Sportplatz war das Fahrerlager für die ca. 100 Teilnehmer aus verschiedenen europäischen Ländern eingerichtet. Neben den heimischen Fahrern kamen Teilnehmer aus Deutschland, Schweiz, Frankreich, Tschechien und Belgien an den Start.
Vom Sportplatz aus wird auch auf die ca. 1000 m lange, schöne und recht anspruchsvolle Strecke, mit einem Höheunterschied 53 m und bis zu 10 % Gefälle gegangen, die ihren Zieleinlauf mitten im Ort hat. Der Vergleich der "Presse" mit "Klein-Monaco" ist deshalb für das Seifenkistenrennen in Uersfeld gar nicht so weit hergeholt.
Der Zieleinlauf in der Ortsmitte


Streckenverlauf
An den beiden Renntagen fanden sich mehr als 500 Zuschauer in Uersfeld ein, die streckenweise hochdramatische Abfahrten zu sehen bekamen. Insbesondere im Ort mit seinen vielen gefährlichen Kurven zeigten die rund 80 Teilnehmer in ihren "heissen Kisten" auf der Jagd nach Bruchteilen von Sekunden vollen Einsatz und schonten weder sich noch ihr Material.

Internationaler Deutscher Meister
Milan Holumbec aus Liberec/Tschechien 
Internationaler deutscher Meister wurde der Tscheche Milan Holumbec aus aus Liberec, der im 3. Wertungslauf  für die ca. 1 Km lange Strecke eine Rekordzeit von 1:06:86 Min. hinlegte (Gesamtzeit 2:14:08 Min.) Für den Laien kaum vorstellbar, dass die Kisten in der Endphase eine Geschwindigkeit von nahezu 80 km/h erreichen. Noch Bruchteile von Sekunden schneller war ebenfalls im 3. Wertungslauf in der Bobklasse der Belgier Oliver Germay aus Neupre in einer Zeit von 1:06:68 (Gesamtzeit: 2:13:95 Min.) 
Die offene Klasse machten die heimischen Fahrer quasi unter sich aus. Es zeigte  sich, dass die Spitzenfahrer doch schon sehr nah an die Leistung des Tschechen herankamen und ohne weiteres auch in dieser Klasse hätten mithalten können.  Nach 3 Wertungsläufen kamen hier mit: 
1. Hans-Werner Schüller (Uersfeld), Gesamtzeit: 2:16:54 Min.,
2. Manfred Lanser (Uersfeld), Gesamtzeit: 2:17:16 Min.,
3. Edi Lanser (Uersfeld), Gesamtzeit: 2:18:31 Min.,
ausschließlich Lokalmatadoren aufs Podium.

Fast wie in der Formel 1 - Manfred Lanser in seinem BMW-Boliden

Viel Spass beim durchblättern unserer Seiten . . .

 

Europameisterschaft im Seifenkistenrennen

24. bis 26. Juli 2009

Alles über die Europameisterschaft

 

 

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